Eine strategische Technologiepartnerschaft
Die unterzeichnete Vereinbarung markiert eine neue Etappe in der Entwicklung der Signal Group und stärkt unsere Kompetenzen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Wir verbinden technologische und operative Erfahrungen aus Tausenden von Standorten mit der Forschungskompetenz und der leistungsfähigen Recheninfrastruktur des PCSS.
Die Signal Group bringt ein umfassendes Verständnis für die tatsächlichen Anforderungen von Unternehmen mit dezentralen Standortnetzen sowie Erfahrung in der Integration und Wartung technischer Infrastruktur ein. Das PCSS steuert Kompetenzen in den Bereichen künstliche Intelligenz, computergestützte Modellierung und Analyse großer Datenmengen bei.
„Die Verbindung dieser Kompetenzen mit unserem Branchenwissen, unserer Erfahrung bei der Betreuung der Technologie von Filialkunden und den Informationen aus realen Standorten bildet die Grundlage für eine Lösung mit großem wirtschaftlichem Potenzial“, erklärt Bartosz Jędrzejczak, Chief Operating Officer der Signal Group.
Künstliche Intelligenz für ganze Standortnetze
Der erste Anwendungsbereich des gemeinsam entwickelten AI-Modells wird die Optimierung des Energieverbrauchs in Handels-, Tankstellen-, Gastronomie-, Hotel-, Logistik- und Dienstleistungsnetzen sein. Anders als herkömmliche Berichtssysteme soll das Modell Daten aus zahlreichen Standorten analysieren, den Energiebedarf prognostizieren, Anomalien erkennen und Maßnahmen zur Kostensenkung empfehlen.
Ein zentraler Ansatz des Projekts besteht darin, Erkenntnisse aus einzelnen Standorten zur Steigerung der Effizienz des gesamten Netzes zu nutzen. In späteren Entwicklungsphasen soll die Lösung außerdem die automatische Steuerung ausgewählter Infrastrukturkomponenten unterstützen.
„Wir möchten die Daten unserer Filialkunden in konkrete Entscheidungen umwandeln, die beim Energiemanagement helfen und langfristig auch in anderen Bereichen eingesetzt werden können. Das größte Potenzial sehen wir gerade in der Größenordnung ganzer Standortnetze“, sagt Maciej Łątkowski, Leiter Forschung und Entwicklung der Signal Group.
Forschung trifft auf konkrete Anforderungen der Wirtschaft
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Verbindung der wissenschaftlichen Kompetenz des PCSS mit der Praxiserfahrung der Signal Group. Das Forschungszentrum in Poznań entwickelt moderne digitale Infrastrukturen und beteiligt sich an europäischen Technologieinitiativen wie PIAST-AI und PIAST-Q.
„Hier kommen der konkrete Bedarf aus der Wirtschaft, den die Signal Group einbringt, und die Kompetenzen des Poznań Supercomputing and Networking Center auf einzigartige Weise zusammen. Dadurch können Forschungsergebnisse direkt in realen Unternehmensumgebungen angewendet werden“, erklärt Robert Pękal, Direktor des PCSS.
Das Projekt soll fortschrittliche Datenanalysen in praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen übersetzen und neue Möglichkeiten eröffnen, den Energieverbrauch zu optimieren und das Risiko von Ausfällen zu senken.
„Ziel ist die Entwicklung einer innovativen Lösung, die mithilfe der Analyse großer Datenmengen unter anderem zur Senkung der Energiekosten und der durch Ausfälle entstehenden Kosten beiträgt. So können fortschrittliche Forschung und Rechentechnologien einen messbaren Nutzen für Unternehmen schaffen“, betont Ariel Oleksiak, Leiter der Abteilung für energieeffiziente IKT-Technologien am PCSS.
Energie ist erst der Anfang
Das gemeinsame Projekt ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Signal Group als Technologiegruppe, die Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz, Datenanalytik und intelligenter Infrastruktur entwickelt. Künftig könnte das Modell um weitere Bereiche wie die Vorhersage von Ausfällen, die Instandhaltung der Infrastruktur, Sicherheit und operatives Management erweitert werden.
Signal Group und PCSS laden Unternehmen mit dezentralen Standortnetzen ein, sich an der Zusammenarbeit, an Pilotprojekten und an der gemeinsamen Weiterentwicklung der Technologie zu beteiligen.


















